Ich bin von Anfang an mit dabei!

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Hallo, mein Name ist Eva Greis

ich bin seit mehr als 2 Jahren, Urtikaria-Betroffene und ich möchte als Mitarbeiterin des Urtikaria Verbandes gerne etwas über die Entstehung und das Angebot des Verbandes erzählen.

Beim Recherchieren zu dieser Krankheit, stieß ich zwar auf viele Krankheitsgeschichten von Betroffenen, aber auf keine Stelle wo man Beratung, Information und eventuelle Zusammenkünfte fernab vom medizinischen Bereich finden kann. Durch Zufall lernte ich Silvie Gross, selbst seit vielen Jahren an Urtikaria erkrankt, kennen. Sie erzählte mir v on ihrer Idee eine Anlaufstelle eben für Betroffene zu gründen. Nicht nur Beratung und Erfahrungsaustausch, sondern auch eine Stelle, die sich um die Anliegen dieser Menschen auch was das medizinische Behandlungsschema betrifft, kümmert.

Leider sind meine persönlichen Erfahrungen diesbezüglich nicht gerade gut. Meine Hausärztin hat gleich abgewunken mit der Begründung sie kenne sich zu wenig aus. Auch bei einigen Fachärzten war der Eindruck nicht gerade ermutigend. Es fehlt oft die Zeit, und manchmal meiner Meinung auch der Wille. Urtikaria ist eben eine Krankheit, die noch nicht genug erforscht ist und es oft in den einzelnen Fällen sehr schwer ist eine Ursache zu lokalisieren. Trotzdem möchten wir alles daran setzen ein Umdenken zu bewirken und dieser Erkrankung in der Forschung und Behandlung mehr Raum zu verschaffen.

Der Urtikariaverband, allen voran Silvie Gross hat diesbezüglich seit seiner Entstehung großartiges geleistet. Der Verband hatte bei seiner Gründung seinen Sitz im 18. Bezirk in der Plenergasse. Inzwischen haben wir unser Büro im Medizinischen Selbsthilfezentrum Martha Frühwirth, 1020 Wien, Obere Augartenstraße. 26 konstituiert. Laufend und mit Akribie wurden unsere Angebote erweitert. Angefangen von persönlichen Beratungsgesprächen, fachspezifischer Ernährungsberatung, Vorträgen mit Fachärzten, da besonders hervorgehoben die Podiumsdiskussion mit Silvie Gross unter der Leitung von Gabriele Kuhn mit den Fachärzten Prof. Dr. Wenninger, AKH Wien und OA Dr. Raff, Wilhelminenspital, in der Med Uni Wien.

Es gab mehrmalig große Artikel im Kurier darüber.

Wichtig zu erwähnen ist auch unser Magazin „INCENDI“, es bietet laufend sehr aufschlussreiche Beiträge von Fachärzten aus Deutschland und Österreich, die sich speziell mit den zahlreichen Erscheinungsformen dieser Krankheit beschäftigen. Erfahrungsberichte von Betroffenen, Berichte über die Möglichkeiten der alternativen Medizin, Ernährungstipps, Buchempfehlungen, Mode und auch Pflegeempfehlungen mit Produkten, die besonders auf die Urtikariahaut abgestimmt sind, Gewinnspiele mit Preisen und noch vieles, vieles mehr.

Unsere Öffentlichkeitsarbeit anlässlich des Welt-Urtikaria-Tages und die Messe im Wiener Rathaus am Tag der Selbsthilfe sowie Veranstaltungen in unserem Martha Frühwirth Zentrum möchte ich hier auch noch erwähnen. Die Termine für die kommenden Veranstaltungen werden wir auf unserer Homepage zeitgerecht und in Social Media, wie Facebook, Twitter und Instagram bekannt geben.

In diesem Sinne werden wir unsere Angebote weiter fortsetzen und hoffen damit einen guten und wertvollen Beitrag zur Lebensqualität für Betroffene mit dieser Krankheit beitragen zu können.

Eure Eva Maria Greis

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