Die Urtikaria-Krux mit dem Essen!

Was kann, darf und soll ich eigentlich noch essen? Von den vielen guten Ratschlägen oder Empfehlungen, die plötzlich von allen Seiten auf einen einprasseln wie ein wilder Sommerregen im wunderschönen Salzkammergut kann einem auch schon einmal der Appetit vergehen. Alle wissen etwas zu diesem Thema. Und alle wollen, dass wir durch Ernährung “wieder ganz gesund werden”. Jeder hat schon einmal etwas ausprobiert, „es hat supertoll geholfen“ und „das musst Du unbedingt probieren“ tönt es einem in den Ohren.

Auf der Suche nach möglichen Auslösern ist der Schritt von Betroffenen alles andere als weit gefehlt auch einen suchenden Blick auf die eigene Ernährung zu werfen.

Es gibt inzwischen so viele Ernährungsempfehlungen und Hobbyköche mit noch viel mehr erschienenen Hobbykochbüchern, dass einem sehen, hören und staunen vergeht und man während eines heftigen Schubes am liebsten nur noch in Deckung gehen möchte. Ernährung?! Hilfe, auch das noch!

Paleo, Keto, Vegan, Vegetarisch, Laktose-, Fruktose- und Glutenfrei, Low Carb und Histaminarm, Smoothies. Der neueste Trend lautet Detox und auch hierüber scheiden sich wie so häufig die Geister von Ernährungsberatern und Medizinern. Gibt es die ominösen Schlacken nun oder nicht?

Als hätte man mit Urtikaria an sich nicht schon alle Hände voll zu tun, jetzt muss jeder Betroffene auch noch ein Experte seiner eigenen Ernährung werden? Dabei haben doch die meisten noch nicht einmal Ernährungswissenschaften studiert.

Dennoch, Betroffene haben den größten Vorteil. Sie kennen sich selbst und ihren Körper am besten. Jeder weiß bei guter Selbstbeobachtung irgendwann, was einem gut bekommt oder eben nicht. Darin liegt der größte Gewinn! Denn über dieses Wissen verfügt kein Arzt auf dieser Welt. Hier sind die Betroffenen als eigene Experten gefragt.

Erst wenn die Schleimhäute zu schwellen, die Nase rinnt, die Augen tränen, der Hals kratzt, die Haut juckt oder die Verdauung verrückt spielt, merken wir, dass etwas nicht stimmt und erst dann führt der Weg zum Arzt unseres Vertrauens, der eine Diagnose stellen kann.

Mit den Ernährungsaufzeichnungen können wir dem interessierten Mediziner bestenfalls helfen, mögliche Ursachen schneller auszumachen und die richtige Diagnose zu stellen.

Wir raten allen, die es noch nicht probiert haben, in einem ersten Schritt und vor allem, wenn es darum geht mögliche Auslöser für Urtikaria in der eigenen Ernährung zu finden, zum Führen eines Ernährungs-Tagebuches. Ein solches können Sie bei uns im Downloadbereich herunterladen.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist, die eigenen Symptome ernst zu nehmen und möglichst genau zu dokumentieren. Eventuell lässt sich auch feststellen, dass sich Symptome reproduzieren lassen. So kann man einem möglichen Auslöser auch auf die Pelle rücken.

Wer mehr zum Thema Ernährung und Urtikaria erfahren möchte, kommt uns am Sonntag, den 24.11.2019 im Wiener Rathaus besuchen. Sie finden uns im Festsaal, Stiege 1, Stand Nr. 10.

Unsere Ernährungsberaterin Tina hat Kostproben vorbereitet und wird allgemeine Fragen zum Theme Ernährung, Unverträglichkeiten, Allergien und Urtikaria beantworten. Für individuelle Fragen gibt es die Möglichkeit gleich einen Termin zu vereinbaren.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihre Silvie Gross

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Tag der Selbsthilfe am 24. November 2019 im Wiener Rathaus

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